- Der
Burgherr Helmut Mertes mit Gefolge -
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Die
Burgfamilie Mertes bewohnte 6 Generationen die Alte
Burg Longuich.
Sie ist im Besitz vom größten Teil des Burgareals mit Ritterstube, Burgkeller, Rittersaal und Turm. Seit der Sekularisation im Jahre 1812 behütete die Familie das Kulturgut "Alte Burg". Landwirtschaft und Viehhaltung fanden Platz und die große Weinbautradition der Adligen seit 600 Jahren wurde weitergeführt. Unsere Generation ist seit Jahren daran, die gemauerte Geschichte der Alten Burg freizulegen, um für Land und Leut die Vergangenheit des Mittelalters zu bewahren. |
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- Rittersaal
der Alten Burg Longuich -
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Erstmals
als Sitz der Familie Plate von Longuich urkundlich erwähnt.
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Bereits
im 15. Jahrhundert galt die Burg als baufällig.
Erzbischof und Kurfürst Johann II zu Trier gestattete Gerhard Plate zu Longuich sein Burghaus aufzurüsten mit Erkern, Umlauf und Befestigungsanlagen zu versehen. Die Burg wurde im spätgotischen Stil aufgerüstet und erhilt somit ihre heutige Gestalt. |
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Das
Rittergeschlecht der Plate von Longuich wird weitergeführt durch
die Familie |
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| Teilung
der Alten Burg zu Longuich am 9. März 1666 vor dem Rittergericht. Durch das jahrelange Nebeneinander mehrerer Adligen ist es zu Streitigkeiten gekommen. |
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| Abt
Alexander verleiht Johann Adam von Retenich das Kelterrecht. Nur bedeutende Weinorte oder Geschlechter erhielten in der Zeit der Grundherrschaft das Recht eine eigene Kelter aufzubauen. Noch heute erinnert der Kelterstein im Burggarten an dieses große Privileg. |
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| Übergang des Besitzes an die Abtei St. Maximin zu Trier, durch die letzte Freifrau von Geispitzheim. | ||||||
| Die Abtei St. Maximin, welche die Burg kurzzeitig im Besitz hatte, ließ die oberen Geschoße, die vier aus Stein gebauten Wachtürme, sowie Teile des Großen zur Mosel weisenden Turms abwerfen. | ||||||
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Sekularisation - Durch Napoleon wurden ab 1802 alle Klöster aufgelöst, des Besitzes und Gerichtsbarkeit enteignet. |
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| Im Jahre 1812 erwarb unsere Familie Mertes die Alte Burg Longuich im geteilten Zustand. | ||||||
| Umbau des historischen Burgkellers zur Weinschänke. Der Keller diente bis zum Jahre 1956 als Faßlager für unsere Weine. | ||||||
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Wiederherstellung der Ritterstube und Restaurierung des großen Rittersaals im Burgturm. | |||||
| Erneuerung des Burgdaches - Erhaltung des vorhandenen Gebälks - Auswechseln der Schiefer am Dach - Konservierung der Aussenfassade. | ||||||
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Unsere
Familie Mertes erwarb das Gesindehaus der Burg Longuich, das bis dahin
wohnlich und weinbaulich genutzt wurde. Teilabriß, Wiederaufbau und große Restaurierung und Sanierungsmaßnahmen erfolgten. Am 03.03. anno 2005: Burg Longuich wird bereichert durch eine feine Landküche. Eröffnung der Schlemmer-Stube / Wein-Cabinet. Im Obergeschoß entstanden: die Junkerstube, die Mägdekammer und das Burgfräuleingemach. Longuicher Burg: Beispiel für gute private Denkmalpflege. Sieger im Wettbewerb der schönsten Fassade 2004 |
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( "Longuichs Eulchen" ) |
Nach Gerhards Tod kam die Burg an die Familie von Benzerath. Die auch zum Landadel zählende Dorothe von Benzerath, "Das Eulchen" genannt, deren Grabmal eingelassen in der Longuicher Kirchhofsmauer steht, wurde wegen ihrer kleinen verwachsenen Gestalt 1593 beinahe ein Opfer des Hexenwahns.
Dunkle
Tage erlebte Longuich zu dieser Zeit. Über ein Drittel der Bevölkerung
wurde nach furchtbaren Foltern und Verhören auf der "Maiwies"
nahe der Mosel durch Feuer vom Leben zum Tode gestraft. |
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